Biografie

Prof. Gustav Heinrich Eberlein

1847

 

 

 

 

1855

 

 

wird in Spiekershausen, einem kleinen Dorf an der  Fulda geboren. Sein Vater war Grenzaufseher, seine Mutter eine Bauerntochter.

 

 

verbringt seine Schulzeit und die Lehre als Goldschmied  in Hann. Münden, in der Radbrunnenstraße Nr.40.

 

Deckel für den "Willkomm-Pokal" der Mündener Kaufmannsgilde

 

1864

 

1866

-1869

 

 

1870

 

 

 

 

1873

 

 

absolviert die Gesellenzeit in Hildesheim und Kassel.

 

studiert an der Kunstgewerbeschule in Nürnberg unter  A. von Kreling.

wird diese Ausbildung durch Gönner ermöglicht.

 

geht danach nach Berlin und gewinnt ein Stipendium für eine Studienzeit in Italien. Aufenthalte in Venedig, Florenz und  Rom beeindruckten ihn tief, so dass es ihn in späteren Jahren immer wieder dorthin zieht.

 

heiratet Helene von Frankenberg und Ludwigstein,

Sohn Anzio wird 1878 geboren und stirbt mit drei Jahren.

Sohn Anzio Eberlein

 

1891

 

 

 

1892

 

 

 

seine Ehe wird geschieden.

 

 

 

seine zweite Ehe wird mit der Gräfin Maria von Hertzberg geschlossen, einer jungen Künstlerin.

 

 

Maria Eberlein,

geb. Gräfin von Hertzberg

1880

 

1887

 

 

1893

 

 

unterrichtet kurzzeitig an der Kunstgewerbeschule Berlin          

 

wird zum ordentlichen Mitglied  der Königlichen Akademie der Künste in Berlin gewählt.

 

wird zum  Professor ernannt.

bewohnt in Berlin gehört am Lützow-Ufer 29 ein Haus mit einem großen Atelier.

Atelier um 1900, Lützowufer 29, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

1918

-1923

 

lässt sich in Hann. Münden 1893 die "Eberburg"  als Sommersitz und 1903 das "Weserkastell" bauen. 

                          
unterhält Werkstätten in Rom, New York und Buenos Aires.

 

verliert durch die Inflation nach dem Ersten Weltkrieg sein Vermögen.

Seine Kunst findet keine Käufer mehr. Er arbeitet jetzt hauptsächlich in Hann. Münden.

Sein Atelier auf der "Eberburg" brennt 1932 ab. Damit sind alle fünf Bände seiner unveröffentlichten Autobiografie verloren

 

"Eberburg" in Hann.Münden

1926

 

 

stirbt mit 79 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Sankt-Matthäus-Kirchhof in Berlin.

 

 

Grab auf dem Alten Sankt.Matthäus-Kirchhof, Berlin

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